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Autor Thema: Fragen zu Vampire  (Gelesen 5039 mal)

Ferun

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Fragen zu Vampire
« am: Dezember 02, 2006, 14:23:44 Nachmittag »
Hallo ihr Kinder der Nacht...
Da ich gerade zum erstenmal erwacht bin um in die Nacht zu fliegen, hab ich ein paar fragen....

1.Wie genau ist das mir der "Herde"? Was genau wissen die Leute aus so einer Gemeinde über den Vampir selbst, oder wie viel wissen sie überhaupt von den Kindern der Nacht? Wissen sie mit wem sie es zu tun haben, wie weit würde sie für ihn gehen, bzw warum überhaupt dienen sie ihm als "Gefäße"?

2.Wie ist das mir der "Gruppen dynamitk"? Es ist ja mehrfach beschrieben, das Vampire einzelgänger sind, und auf einander eher "feindlich" reagieren, welche gründe hätte ein Vampir sich mit anderen für längere zeit zusammen zu tun? Ist es möglich das mehrere Vampire (eine Gruppe) in einer Zuflucht lebt?
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Black Fire

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Re: Fragen zu Vampire
« Antwort #1 am: Dezember 03, 2006, 12:37:36 Nachmittag »
Zu 1:

Eine Herde ist ein Sammelbegriff. Das istl eine Gruppe von Menschen sein, von der sich der Vampir relativ regelmäßig ernährt. Die Gruppe kann von der wahren Natur des Vampirs wissen, muss es aber nicht.
Wenn der entsprechende Vampir nicht tötet, können das Obdachlose sein, die dafür vom Vampir, mit dem sie quasi zusammenleben geschützt werden. Das kann aber auch eine religiöse Gemeinschaft sein, in welcher der Vampir durch irgendein Zeremoniell den tatsächlichen Vorgang verschleiert.
Zu trennen ist dies allerdings von Gefolgsleuten, welche in erster Linie Verbündete oder Ghule darstellen. Aber auch hier ist nicht fest vorgegeben, ob diese von der Natur des Vampirs wissen.
Beispiel: Die Sicherheitstruppe eines Ahnen. Da muß nicht zwangsläuftig jeder wissen. das er für einen Vampir arbeitet.

Zu 2:

Der Grund, warum sich Klüngel zusammenfinden ist sehr einfach. Spieler stellen in der Regel Neugeborene dar und die einzeln zum Spielball der Ahnen würden. Als Klüngel haben sie in der Vampirgesellschaft zumindest eine Art Rückhalt. Außerdem sollte man bedenken, das ein Vampir mit seiner Erschaffung in der Regel alle Beziehungen seines früheren Lebens verlieren muss. Er braucht einfach den Kontakt zu Leuten, die auf gleicher Stufe stehen. Der Aufbau eines Informations- und Dienstleistungsnetzwerkes ist auf Grund verschiedener Begabungen und Hintergründe ebenfalls sinnvoll, was sowohl die Klüngelmitglieder selbst, als auch die Ahnen einsehen, welche indirekt auch den Klüngel zum Aushorchen untereinander und zur Aufgabenerledigung nutzen. Ein absolutes Vertrauenverhältnis kann dabei zwar entstehen, ist aber nicht die Regel. Da stehen Vorbehalte oder Konkurrenzdenken oftmals im Weg. Diese zu überwinden ist aber nicht unmöglich.

Eine gemeinsame Zuflucht ist aus diesen Gründen zumindest bei der Camarilla eine abolute Seltenheit. Zu einfach wäre es, ein Blutsband zu erhalten, zu schwierig, anvertraute und eigene Geheimnisse zu bewahren. In Ausnahmefällen kann oder muss man zwar gemeinsam übertagen, aber die Zuflucht muss für den Vampir den sichersten Platz darstellen, den er finden kann. Und diesen regelmäßig mit einem anderen Vampir zu teilen erfordert ein unerschütterliches Vertrauensverhältnis, was aus oben genannten Gründen eine Seltenheit ist.
Im Sabbat-Rudel sieht das anders aus, da Blutsbande dort sowieso keinen Bestand haben und der Rudelzusammenhalt durch andere Mechanismen zustande kommt und gefestigt wird. Dort ist es durchaus nicht unüblich, das Rudelmitglieder sich die Zuflucht teilen.