Autor Thema: Bester Fantasy-Roman?  (Gelesen 34736 mal)

Elysa

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #30 am: Juli 15, 2007, 21:03:02 Nachmittag »
oh es gibt viele Gute Fantasy Romane

Ich mag sehr
-Elric von Melniboné (sehr tolles Buch)
-Die Schwarze Schar-Reihe
-Harry Potter (wo bei ich den 5 total mieß fand)
-Schattenkinder (ist zwar mehr ein Kinderbuch aber es is trotzdem sehr angenehm zu lesen)
-Eragon (den ersten hat ich in 13h duch^^)
joa ansonsten die Liste würde sich noch um einiges verlängern^^
Auta luonto, anna voima, tee vereni vahvemmaksi
(aus der "Kalevala")

Tobsucht

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #31 am: Februar 14, 2008, 00:11:02 Vormittag »
Da hier schon seit 4 Monaten nix mehr gepostet wurde mache ich hie einfach mal den Anfang für das neue Jahr.

Meine Lieblings - Fantasybücher sind der Zeit und darüber hinaus.

1. Terry Goodkind - Das Schwert der Wahrheit 1-8 (alle anderen Bände würde ich nicht weiterempfehlen da sich der Autor dann wiederholt)
2. Walter Moers - Rumo & Die Wunder im Dunkeln
3. Walter Moers - Die Stadt der träumenden Bücher
4. Darren Shan - Dämonicon
5. H.P. Lovecraft - Die Berge des Wahnsinns (eigentliche alle Geschichten)
6. Terry Pratchett - Alles Sense & Ab die Post & Schöne Scheine
7. A. Lee Martinez - Diner des Grauens. Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!
8. Max Brooks - The Zombie Survival Guide
9. Clive Barker - Die Bücher des Blutes & Hellbound
10. Paul Stewart - Die Klippenland-Chroniken

Das ist ne kleine Liste meiner Lieblingsbücher, allerdings könnte ich die auch locker weiterführen. Man mag sich nur ungern festlegen. ;)

Wenn Ihr fragen zu ein paar einzelnen Autoren habt, dann meldet euch.  :-D
« Letzte Änderung: Februar 19, 2008, 19:22:37 Nachmittag von Tobsucht »

Lastalda

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #32 am: Februar 20, 2008, 21:25:52 Nachmittag »
Und David Eddings ist nicht schlecht aber bestimmt nicht der Beste.
Eddings liefert ganz gute, fürs RP sicher verwertbare Ideen und relativ stimmige Universen, aber irgendwie am Ende leider doch nur Stereotypen.
Ist ja aber nur meine Meinung.

dann solltest du mal The Redemption of Althalus lesen *g*

Hab ich neulich erst - fand ich grausig stereotyp. Liest sich wunderbar schnell und flüssig, aber auf 800 Seiten hätte ich schon erwartet, dass wenigstens einmal was unerwartetes passiert, und nicht permanent alles perfekt läuft. Davon abgesehen, dass die Charaktere die Bezeichnung nicht verdient haben...
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Osric

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #33 am: Februar 20, 2008, 22:19:57 Nachmittag »
Also, ich kann unbedingt empfehlen:

- "Das Buch Kane" und "Kane der Verfluchte" von Karl Edward Wagner (da habe ich den Hintergrund von Osric entlehnt)

- die "Belgariad-Saga" und die "Malloreon-Saga" von David Eddings (jeweils 5 Bände)

- die Zwergentrilogie vom Marcus Heitz
In dem Schloß jenseits der Nacht
Im Keller trübes Licht noch wacht
Götter sich treffen in Finsternis
Und Dunkelheit legt dichte Schleier...
--- Ceteol ---

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #34 am: Februar 22, 2008, 12:50:47 Nachmittag »
An mehrbändigen Reihen finde ich sind kaum zu übertreffen:

die Ostenard-Saga von Tad Williams

die Weltenbaum-Reihe "Unter dem Weltenbaum" von Sara Douglas (!!!!Ich hab mitgelacht,geweint und gezittert)

und eine sehr spannende und vor allem vielfältige Reihe auf dem ganz urig alten Schottland aufgebaut, die schon über neun Bände existiert und nie an Kraft verliert: "Der magische Schlüssel" - Kate Forsyth

wer allerdings auch nie aus meinem Regal verbannt werden wird ist Terry Prattchet!
„Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Antoine de Saint-Exupéry ( Der Kleine Prinz)

Kampfbiber

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #35 am: Februar 26, 2008, 12:38:20 Nachmittag »
Zur Zeit arbeite ich mich nochmal in den Pratchett-Kanon ein, aber diesmal auf englisch. Und es ist sooo viel besser als auf deutsch, wobei ich die Übersetzung ja schon gut fand.  :-D  Allerdings muss man sagen, dass fortgeschrittene Englischkenntnisse manchmal nicht reichen, man sollte schon seehr sprachsicher sein.

Wenn ich den Kanon durch habe bewerte ich nochmal welches davon das Beste ist.  8-)

Schwankus

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #36 am: März 03, 2008, 14:53:21 Nachmittag »
Kannst von mir die Tod-Trilogie haben, Biber, auf Englisch, wenn du magst.

meine Lieblingsbücher haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und sind das wie ich finde cyberpunkigste Detektivkrimireihekurzgeschichtenzeuch was der Osten der Republik vor der Wende hervorgebracht hat: "Wer stiehlt schon Unterschenkel" und "Der Samenbankraub" ... nicht was ihr jetzt denkt ! ;)

mfg Marc
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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #37 am: März 04, 2008, 11:20:32 Vormittag »
Klar empfehlen kann ich:

Das Lied von Eis und Feuer,

eine zurzeit noch unvollendete wahrscheinlich insgesamt 5 bändige Reihe von George R. R. Martin, welche im deutschen Taschenbuch aber auf 10 Bände gesplittet wird. Wer es sich neu kauft und dem englischen mächtig ist sollte das Orginal nehmen, kostet dann nur ein Viertel...

Die ersten 4 Bände der deutschen Ausgabe sind eher low Fantasy, ja fast mittelalterlich gehalten, allerdings steigt der Fantasy-Anteil später an. Die ganze Reihe besteht eigentlich nicht aus einer, sondern sehr vielen Geschichten, welche alle miteinander verflochten sind und so die Motivation aller Handelnden darlegen. Gafallen kann auch, daß keine klare schwarz weiß Trennung vorliegt und sich alle Charaktere im Laufe der Zeit verändern. Eine Tatsache die ich oft im Fantasy bereich vermisse. Allerdings sollte man das ganze einigermaßen zügig lesen, da es enorm viele und oft auch neue Charaktere gibt und man sich sonst irgendwann nicht mehr zurecht findet  :-o
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand.
Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
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Kampfbiber

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #38 am: März 05, 2008, 08:48:08 Vormittag »
Kannst von mir die Tod-Trilogie haben, Biber, auf Englisch, wenn du magst.

meine Lieblingsbücher haben schon ein paar Jahre auf dem Buckel, und sind das wie ich finde cyberpunkigste Detektivkrimireihekurzgeschichtenzeuch was der Osten der Republik vor der Wende hervorgebracht hat: "Wer stiehlt schon Unterschenkel" und "Der Samenbankraub" ... nicht was ihr jetzt denkt ! ;)

mfg Marc
Hmm, "Mort" und "Reaper Man" hab ich schon. Der Tod-Zyklus ist einfach so gut, dass der gleich ganz nach oben auf meine Leseliste gewandert ist... Was hast Du denn noch auf englisch? Die Corgi-Ausgaben??

Im Notfall bereden wir es in einer Woche oder heut abend, falls Du da erscheinst...

Tobsucht

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #39 am: März 17, 2008, 09:54:34 Vormittag »
Mir sind noch ein paar schöne Bände in die Hand gefallen.

Alan Dean Foster - Bannsänger 1-8
John Brosnan - Verflixt und Zugehext
John Brosnan - Hokuspokus Hexenkuss
Mary Gentle - Die letzte Schlacht der Orks
Wilko Müller Jr. - Stronbart Har

Violet

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #40 am: Juni 20, 2008, 22:19:51 Nachmittag »
Hallo,

Da freue ich mich doch über die Gelegenheit, euch meine Favoriten bzw Empfehlungen zu präsentieren:

Eigentlich eher etwas für jugendliche Leser ist die "Neschan" Trilogie von Ralf Isau - 3x tausend seiten habe ich in der Mittelstufe in unter einer Woche verschlungen und musste mich beim Lesen bremsen um länger etwas von den Büchern zu haben.
Angefangen hat es mit: "Die Träume des Jonathan Jabbok", einst zu Weihnachten - eine Woche später war ich fertig und der nächste Band erschien erst ein halbes Jahr später - oh graus!!!
"Das Geheimnis des siebten Richters" war die Fortsetzung, an welche sich - wieder mit immenser Verspätung - "Das Lied der Befreiung Neschans" anschloss.

Inhalt:
Ein gehbehinderter Junge lebt bei seinem Onkel in England. Dieser Onkel ist wohlhabend, großes Haus, Angestellte, etc, aber das hilft dem Jungen im Rollstuhl leider nicht. In seinen Träumen ist dieser Junge der Held, den jeder kleine Junge sein möchte. Im echten Leben vielleicht 12, in seinen Träumen so ca 16 Jahre alt. Die Träume beginnen Zusammenhang zu entwickeln und spielen alle in einer - wie ich rückblickend finde - WoW/GW ähnlichen Welt mit einem Schuss unendliche Geschichte. Der Junge beginnt Traum und Wirklichkeit zu vermischen und am Ende des Ersten Bandes, hat er die Möglichkeit, für immer in die Traumwelt zu wechseln. Allerdings zu dem Preis, die reale Welt für immer zu verlassen.
Danach muss er natürlich die Welt retten, bekommt Gefährten und Feinde und natürlich gibt es auch eine schöne Prinzessin und ganz gewaltlos kommt das Buch auch nicht aus - aber es fließt lange nicht so viel Blut wie bei "Orktöter" Markus Heitz (auch wenn ich die Zwerge QUADROLOGIE - es gibt inzwischen vier! - sowie seine SR Werke besitze und schätze).
Kurioserweise gibt es ziemlich am Schluss des dritten Bandes eine Szene, in welcher am Himmel unsere Erde zu erkennen ist.
Nichts hat mich jemals wieder so gefesselt wie diese Bücher. Ich kann diese Serie jung und alt empfehlen und bezeichne sie als meinen Einstieg in die Fantasy-Literatur, dewegen die ausführliche Beschreibung - von mir außerdem die Bestnote.



Den Einstieg in den Cyberpunk habe ich weit weniger spektakulär zu beschreiben. Ebenfalls sehr gut und eine Mischung aus MadMax und Shadowrun ist die "Dark Future" Trilogie von Jack Yeovil. Meine letzte Information lautet: Vergriffen, out of print, wie auch immer: nicht mehr zu haben. Ich hatte das Glück, noch alle drei Bände zu bekommen (nach ewiger suche in antiquariaten und im internet). Vielleicht hat sich das jetzt geändert, aber l.m.a.a. sind das spannende Schmöker. Aber man muss auf Cyberpunk und Endzeit stehen, sonst hat das keinen wert.
Hinweis: Solltet Ihr eure Hände an die Wälzer bekommen, dann lest zuerst Band 2: Krokodilsjagd, dann Band 1: Dämonenjagd und dann Band 3:Comeback Tour (hab ich nur auf Englisch ergattert). Das ist zwar nicht chronologisch, aber verständnismäßig die beste Reihenfolge. Empfiehlt meines Wissens sogar der Autor. Angeblich sollten noch zwei Bände kommen ("Route 666" und "United States Cavalry"), aber das hat wohl nie stattgefunden. Wenn ihr was findet sagt Bescheid - von mir auch hier die Bestnote.

Ebenfalls SEHR lesenswert: Sergej Lukjanenkos "Wächter"-Quadrologie. Am Anfang noch etwas ungelenk geschrieben (was mit an der übersetzung aus dem russischen liegen kann) wird die Geschichte von mal zu mal spannender und trieb mir beim ersten lesen gelegentlich sogar die eine oder andere Träne in die Augen (für Eingeweihte: hier speziell der Tod von Alissa Donnikova in "Wächter des Tages").
Ich würde nicht nicht so weit gehen zu sagen das die Bücher prinzipiell zu den Besten des Genres gehören aber mehr verkaufte Bände als Harry Potter (auf dem russischen Markt) sind beachtliche Argumente. Sie sind mal etwas ganz anderes und daher meiner Meinung nach schwer geschmacksabhängig.
Hinweis: Die Filme haben so gut wie nichts mit dem Buch zu tun. Sie orientieren sich zwar grob am Hintergrund der Bücher und das eine oder andere Detail der Handlung ist auch zu erkennen, aber ohne die Bücher gelesen zu haben sind die Filme Zeitverschwendung!
Meiner Meinung nach gibt es für "Die Wächter der Nacht" "Die Wächter des Tages" "Die Wächter des Zwielichts" und "Die Wächter der Ewigkeit" jedoch eine weitere Bestnote!



Nicht das ich mir anmaßen möchte, mich in die Reihe der bisher genannten Meister einzureihen, aber man lebt um zu streben. Daher beachtet bitte auch meinen Blog, er könnte euch interessieren:

http://blog.myspace.com/index.cfm?fuseaction=blog.ListAll&friendID=390814037

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Theo

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #41 am: Juni 21, 2008, 11:39:21 Vormittag »
Die Trilogie die du am Anfang beschrieben hast erinnert mich stark an eine Geschichte von -ich glaube- Astrid Lindgren. Leider ist mir der Titel entfallen, aber sie wurde auch verfilmt. Da ist ein Junge kurz vorm sterben und durchelbt mit seinem bruder nochmal so eine Parallelwelt, der irgendwie kurz davor auch gestroben ist... ziemlich traurig...wenn ich nur wieder wüsste wie das heißt...
Mein Blut! - Für Kupfer!

Violet

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #42 am: Juni 21, 2008, 12:26:43 Nachmittag »
tut mir leid...von Lindren kenn ich nur die Klassiker (Michel, Pippi Langstrumpf, Karlsson, etc.). Allerdings kommt mir die Beschreibung sehr bekannt vor, kann aber meinen Finger nicht drauf legen.

Tobsucht

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #43 am: Juni 22, 2008, 07:39:18 Vormittag »
Und wieder sind mir zwei Schmöker in die Hand gefallen, die mich von Anfang an gefesselt haben. Bei diesen beiden schmeltzen viele Elemente zusammen die mich von jeh her begeisterten. Zum einen die morbide und allesverschlingende Welt von H.P.Lovecraft und die des Arthur Conan Doyle. Ja der eine oder andere wird dies schon kennen. Aber mit den der Anthologie "Schatten über Baker Street" haben die beiden Herausgeber Michael Reaves & John Pelan einen vorzüglichen Reigen an Autoren um sich gescharrt. Einer der Bekanntesten dürfte Neil Gaiman (Stardust, Mirrormask, American Gods,...) sein. Selbiger startet die illustre Runde mit "Einer Studie in Smaragdgrün" die ich jedem ans Herz legen kann. Ich denke das sich für jeden etwas finden lässt und zum anderen behaupte ich das das Buch voller frischer Ideen steckt die vielleicht für Cthulhu-Spielleiter anregend wirken können.

Hier findet ihr (völlig legal!) einen link, wo man sich Neil Gaiman´s "a study in emerald" vom Autor gelesen herunterladen darf. Ich hoffe der Eine oder Andere unter euch ist dem Englischen mächtig.
http://www.harpercollinsebooks.com/8A314FE5-9620-456D-8B43-B203DD6D5E80/10/125/en/Gaiman-download.htm

Das zweite Buch ist von Mark Frost und trägt den schönen, aber leicht zuverwechselnden Titel "Sieben". Albträume, Kulte, Tod und das Zusammentreffen der unterschiedlichsten Personen wird man in diesem phantastischen Buch finden. Aber mehr verrate ich nicht, außer das es sich lohnt mal wieder eine Nacht durch zulesen.

bis demnächst, der tobsucht

Lastalda

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Re: Bester Fantasy-Roman?
« Antwort #44 am: Juli 01, 2008, 17:12:02 Nachmittag »
@Theo & Violet:
Könnte das "Mio mein Mio" sein? Ich hab's selbst nicht gelesen, aber nach dem, was ich davon gehört habe, passt die Beschreibung.


Klar empfehlen kann ich:

Das Lied von Eis und Feuer,

eine zurzeit noch unvollendete wahrscheinlich insgesamt 5 bändige Reihe von George R. R. Martin, welche im deutschen Taschenbuch aber auf 10 Bände gesplittet wird. Wer es sich neu kauft und dem englischen mächtig ist sollte das Orginal nehmen, kostet dann nur ein Viertel...

Die ersten 4 Bände der deutschen Ausgabe sind eher low Fantasy, ja fast mittelalterlich gehalten, allerdings steigt der Fantasy-Anteil später an. Die ganze Reihe besteht eigentlich nicht aus einer, sondern sehr vielen Geschichten, welche alle miteinander verflochten sind und so die Motivation aller Handelnden darlegen. Gafallen kann auch, daß keine klare schwarz weiß Trennung vorliegt und sich alle Charaktere im Laufe der Zeit verändern. Eine Tatsache die ich oft im Fantasy bereich vermisse. Allerdings sollte man das ganze einigermaßen zügig lesen, da es enorm viele und oft auch neue Charaktere gibt und man sich sonst irgendwann nicht mehr zurecht findet  :-o


Da bin ich grad dabei. :-) Gehört zum Großartigsten, was ich in Sachen Fantasy bis jetzt gelesen habe. Man braucht zwar ein bisschen, eh man durch die vielen Charaktere durch seiht, aber es lohnt sich - eben weil da kein schwarz-weiß-zeichnen dabei ist. Menschliche, dreidimensionale Charaktere, die alle ihre eigenen Beweggründe haben, sind was Geniales! Außerdem gefällt mir, dass Handlungen Konsequenzen haben - dass Mut und Ehre zwar sicher edel, aber an einem intrigendurchwebten Hof eben ziemlich unpraktisch sind; dass man niemanden wirklich verurteilen kann; dass keiner der Charaktere einen wirklich klaren Blick auf die Ereignisse und die anderen Charaktere hat; und dass Kriege wirtschaftliche Konsequenzen haben. Und dass das Ganze ohne Elfenzwergeorks auskommt, ist ein sehr angenehmer Bonus. :-)

Allerdings ist der Zyklus meines Wissens nach auf 7 Bände ausgelegt, nicht auf 5, wovon 4 bisher erschienen sind. Bis zur Vollendung kann es also leider noch ein Weilchen dauern...
Das Original empfiehlt sich übrigens nicht nur aus Preisgründen, wie man schnell feststellt, wenn man mal in die deutsche Übersetzung reinblättert. Die Übersetzer hatten wohl öfter mal kein Wörterbuch zur Hand ("Handschuhe aus Moleskin", na ich weiß ja nicht... noch nie von Maulwurfsfell gehört?) bzw. waren v.a bei der Übersetzung von Ortsnamen sehr inkonsequent (was haben "The Iron Isles" auf einer Landkarte mit vorwiegend deutschsprachigen Ortsnamen verloren?), und sowas kann doch sehr nerven.

Aber auf englisch definitiv ein Hochgenuss und sehr empfehlenswert!
Be excellent to one another!
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