Gruppen > Ludi Historici

Ziele und Einsatzorte

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Captain:
Da das gerade aufgekommen ist:
Für mich ist die Grenze zwischen dem historischen und dem rollenspielerischen ja nun extrem dünn. Ich sehe das nur als Schwerpunktverlagerung der gleichen Sache. Ich hab für meine Figur Lothaire neben der Reenactment Variante auch eine sehr viel ältere Larp Variante (die Unterschiede liegen nur im Heimatland, der Religion und dem Dienstherrn).

Ich möchte ganz sicher mehr mit dieser Figur und dem Gefolge machen, auch wenn mir klar ist, daß längst nicht jede Veranstaltung jedermanns Sache ist. Ich kann mir gut Vorstellen mal mein Konzept in den Vordergrund zu spielen und mal das jemand anderem. Verschiedene Gruppenzusammensetzungen, bei denen jeweils gegenseitige Unterstützung drin ist, wäre mein Traumbild.

Offenbar gibts aber auch Meinungen, daß Ludi Historici und Lothaires Gefolge nur die verschiedenen Veranstaltungen auf Elsterberg zum Ziel haben soll. Vielleicht hab ich dasd aber auch missverstanden. Aber es ist ein Grund, mal rückzuversichern, wie ihr die Sache seht. Was sind eure angestrebten Ziele für unsere Gruppe? Wo seht ihr die Limits?

Finya:
Ich habe Ludi Historici immer als Konzept für Mittelaltermärkte allen voran Elsterberg gesehen. Damit waren das für mich 2 Veranstaltungen zu denen ich mit diesem Konzept gehe und nicht unbedingt mehr. Klar, wenn wir noch auf andere Märkte gehen würden, kein Ding immer her damit. Meinetwegen auch zum Familientag auf Kriebstein (wobei ich da immer lieber Handwerk darstelle, aber naja). Aber ich habe es nie als Konzept für's LARP verstanden, weil ich da schon so ein ähnliches habe und somit nicht noch ein zweites brauche. Und ich dachte eigentlich das das auch nie teil der "Diskussion" wäre.

ums kurz zu machen: Wir können überall hin gehen, aber ich gehe nicht in dieser Gruppe (außer tausend Zufälle, sorgen dafür das ich es kann) auf LARP

das Berstl:
Da muss ich mich Jana anschließen. Für's LARP bin ich im Falkenstieggefolge. Kann sein, dass ich irgendwann mal einen Knecht vom Lothar vom Wald Spiele, weil die Falkenstiegtruppe zu LARP-XY keine Zeit hat. Aber das wird die Ausnahme bleiben. Ich hab das ganze von Anfang an nicht als LARP-Konzept, sondern als Idee für Elsterberg und andere Mittelaltermärkte verstanden.

Ich kann mir gut vorstellen, die beiden Gruppen zu gewissen LARPs(Hofhaltungscons, Heerlager, etc.)  zu einer zu machen.
Hier sehe ich zwei Varianten:

a) Eher eine OT-Lösung. Es taucht nur de Silvaron oder von Falkenstieg auf und der Spieler des jeweils anderen spielt einen SC in dessen Gefolge.

b) Eher eine IT-Lösung. Beide Ritter sind aufgrund ihres Exils in der Lage, sich ein großes Gefolge zu leisten. Daher reisen sie zu gewissen Anlässen gemeinsam und greifen dort neben ihrem persönlichem Gefolge auch auf ein Kontingent gemeinsamen Personals zurück.

Captain:
Ich sage ja gar nicht, daß immer alle bei jeder Gelegenheit mein Gefolge sein sollen oder müssen. Das wäre vermessen. Ich kann mit dem Wunsch nach Abwechslung gut leben.
Aber wenn Ludi Historici ausschließlich auf Lothaires Gefolge bezogen wird und eben dieses Gefolge als Gesamtkonzept für alle oder zumindest die meisten von euch nur für Elsterberg und Märkte akzeptabel ist, dann ist das ne ganz andere Nummer. Und damit hab ich Schwierigkeiten.

Ludi Historici ist von Anfang an als Mischkonzept für beide Welten konzipiert bzw als Ansazu irgendwo dazwischen. Und Lothaire war schon ne Larpfigur, die ich bespielt habe, lange bevor Ludi Historici zur Idee wurde (und auch länger als Tordinian existiert, meine ich) und ich hab auch keinen Hehl darum gemacht, daß ich da als Larpfigur angefangen habe.
Während des ganzen letzten Jahres in dem wir uns auf diese Gruppendarstellung vorbereitet haben, schien das keinen gestört zu haben. Ergo wundert mich jetzt natürlich der Gedanke des Auftrennen wollens. Genauso verstört mich der Gedanke, Lothaire plötzlich nicht mehr als Larp Konzept zu sehen.

Eh wir versuchen Lösungskonzepte zu entwerfen, sollten wir erstmal geklärt haben, wo wir gerade stehen. Wir brauchen ein Meinungsbild. Sonst entwerfen wir Lösungen die an der Realität vorbei gehen.

das Berstl:
Ich habe es ursprünglich so verstanden, dass wir dein Konzept aus dem LARP übernommen und reenactmenttauglich gemacht haben, weil vielen der starke religiöse Hintergrund des Deutschritterordens nicht zugesagt hat.
Aufgrund der Tatsache, dass man den Deutschritterorden im LARP auch nicht zum Einatz bringen konnte, war ich der Meinung, dass es sich ohnehin nur um ein Konzept für Elsterberg und andere Reenactmentsachen handeln sollte.
Das Lothaire ursprünglich ein LARP-Konzept war, ist wohl allen die ganze Zeit über klar gewesen. Aber der LARP-Lothaire und der Elsterberg-Lothaire haben für mich zwei völlig unterschiedliche Welten als Hintergrund.
Daher sehe ich dahinter auch zwei Konzepte, die aneinander angelehnt sind und nicht ein Universalkonzept.


Im übrigen hab ich noch immer nicht kapiert, warum wir jetzt plötzlich ein Problem haben. Kann mir das bitte noch mal jemand auf den Punkt bringen?

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