Autor Thema: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con  (Gelesen 10395 mal)

Flotsch

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #15 am: Juli 20, 2009, 13:48:05 Nachmittag »
mir ist da gerade ein andere punkt im Regelwerk auf gefallen:
Zitat
...Denn nur höchstens 5% aller Menschen sind in irgendeiner Form magisch begabt....
das ist doch eine sehr perspektivische DSA Aussage und sollte nicht in einem allgemein gültigen Regelwerk stehdn. für DSA cons oder andere geschlossene Kampagne ist das kein Problem. aber ich als aus dem D&D kommender sehe Magie als etwas das jeder theoretisch beherrschen kann.


Captain

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #16 am: Juli 20, 2009, 13:57:29 Nachmittag »
Wenn jeder in irgendeiner Form magiebefähigt ist, dann ist Magie nichts besonderes mehr. Damit nimmt man der expliziten Charakterklasse des Magiers ein bisschen von seiner Show.
Und noch dazu wird mit solchen Ansätzen an der Power-Niveau Schraube gedreht.

Ich bin ganz klar für deutlich weniger Magier, die dafür mehr auf effektvolle Darstellung ihrer Zauberei achten.
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Flotsch

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #17 am: Juli 20, 2009, 14:18:57 Nachmittag »
du solltest unterscheiden zwischen in der Lage sein und es können. jeder ist in der Lage, Karate zu lernen und mit der blanken kann, holz platten zu durch schlagen, können tun es trotz dem nicht alle...

Captain

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #18 am: Juli 20, 2009, 14:32:55 Nachmittag »
Theoretisch dazu in der Lage sein, ohne es tatsächlich zu spielen? Was soll dass denn? Sowas kann man sich echt sparen. Ein Konzept sollte immer eine klare Linie haben und diese auch nach einiger Entwicklung beibehalten. Entweder man spielt von Anfang an klar einen magischen Char oder man läßt es eben. Etwas latentes, daß aber nicht dargestellt wird (weils ja ne rein passive Begabung ist) hat im Larp jedenfalls nichts verloren.
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Schwankus

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #19 am: Juli 20, 2009, 15:34:40 Nachmittag »
Das seh ich anders. Es gibt doch dem eigenen Char ein ganz anderes Selbst-"feeling", wenn er entweder stockbrotmässig mundan ist, oder eine latente magische Begabung hat die zwar nicht ausgebildet ist, sondern die nur schlummert, von der man aber weiß. Da kann man dann wunderbar Komplexe drüber entwickeln, oder im LARP vom Mundanen zum "Ich kann einen kleinen Lichtzauber!" - Novizen zum Megamagier aufsteigen.

Und auch wenn man intime nix davon weiß, wenns im Charhintergrund steht kanns angespielt werden ohne dass man selber viel damit macht: Feen finden den Char symphatischer, er hat vielleicht in magischen Dingen etwas mehr Gespür, oder ein konreter Fall: ich bin auf einem Con einem Halbtroll begegnet der bei Blut von Magiebegabten ganz wild wurde...

Hat also auf Cons durchaus was zu suchen.

Gruss Marc
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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #20 am: Juli 20, 2009, 16:03:38 Nachmittag »
Hallo zusammen,

also erstmal: Häng dich bitte nicht an den 5% auf, es können auch 6% oder 4% sein ;)
Mir als Nicht-DSA-ler war das mit den 5% jetzt nicht so bewusst, aber unser Regelwerk wurde auch schon auf DSA-Cons eingesetzt, vermutlich kommt die Aussage daher. Schlussendlich geht es nur darum, dass in unserer Spielwelt Magie einfach etwas besonderes sein soll, nicht jeder kann zaubern und es kennt auch nicht jeder einen Magier etc. Möglicherweise könnte es sogar Leute geben, die gar nicht an Magie glauben. Demzufolge trifft man entsprechend selten Magier, das soll sich auch ein wenig auf dem Con bemerkbar machen (z.B. im Verhalten der Leute und vor allem im Magier/Nichtmagier-Verhältnis). Du darfst den 5%-Passus aber gern durchstreichen und durch "denn nur eine kleine Minderheit aller Menschen kann in irgendeiner Form Magie anwenden" ersetzen.

Regeltechnisch geht's hier nur um Magier, die halt was sinnvolles damit anfangen können. Ein Magiedilletant ist kaum in der Lage, willentlich einen bestimmten Effekt zu erzielen (und wenn dann vermutlich mit Nebeneffekten), der Charakter wird wohl auch keine Zauber anmelden (egal ob er davon weiß oder nicht). Und diese "schlummernde" Möglichkeit ist auch kein Problem: Wenn's nicht ausgebildet ist, kann dein Charakter nicht (bewusst) zaubern, ergo brauchst du keinen Haken setzen. Wenn du auf dem Con einen Lehrmeister findest der's dir beibringt kannst du's irgendwann und setzt dann halt beim nächstenmal einen Haken.

Ob Magie ein angeborenes Talent ist oder prinzipiell jeder es erlernen kann, würde ich jetzt einfach mal in den Bereich der Magietheorie und damit in die IT-Diskussion zwischen Magiern/Gelehrten verweisen, da da sicherlich jeder Magier eine etwas andere Meinung zu hat. Unabhängig vom Regelwerk kann dein Magier in der Hinsicht ja eine andere Meinung vertreten (ob er damit richtig oder falsch liegt - wer weiß?).

LG,
Thomas
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Ignis Cantores

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Re: DKWDDK-Regelwerk am Thorland-Con
« Antwort #21 am: Juli 20, 2009, 16:25:27 Nachmittag »
Tatsächlich stammen die 5% ursprünglich aus der DSA-Version, im Thorland liegt der Magiebegabtenanteil an der Bevölkerung eher deutlich darunter und dafür gibt es durchaus eine IT-Begründung. Natürlich wollen wir keine Aussagen über die Herkunftsländer einzelner Magiewirker machen. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die meisten Larpwelten so angelegt sind, dass durchaus nicht jeder Magie wirken kann, sondern eben nur dafür von der Natur besonders begabte. Es ist mit Sicherheit kein reiner DSA-Ansatz.
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