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Herkunft und Religion

Begonnen von Flotsch, Oktober 20, 2007, 17:28:11 NACHMITTAGS

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Flotsch

du könntest ja mal ne meinung zum thema äußern

Sandol

Zitat von: Sandol in Dezember 10, 2007, 14:37:35 NACHMITTAGS
Also ich finde das gut so, wie es Osric vorschlägt. Bin ich dafür!
Zudem muss ich sagen: wenn wir festlegen, dass es so und so ist und es uns deswegen nicht gefallen hat und wir deswegen nun kritisch beäugt werden, muss Osric hinterher damit leben....  :roll:

Habe ich in obigem Beitrag bereits getan.
Wir nehmen SI als Basis, passen an, was wir brauchen, um glaubwürdig das zu vertreten, was wir wollen und legen endlich mit der Detailplanung los...
Ehrlich gesagt: mir ist das hier in letzter Zeit etwas zu unkonkret. Daher hatte ich ja auch vorgeschlagen, dass es mal schön wäre, wenn die Interessierten sich mal treffen, denn gemeinsam geht eine solche Ausarbeitung einfach mal schneller und auch wirkungsvoller von statten, so daß wir vll. schon nächstes und nicht erst übernächstes Jahr damit auftreten können...;)
Regelst du noch oder LARPst du schon?

Flotsch

ok, dann machen wir das
und ich will eigentlich schon im nächsten sommer los machen, zumindest mit meinem chara

Osric

Endlich habe ich es geschafft ...  :-)

Zu Sol Invictus

Hier noch mal die Entstehungsgeschichte, wie Sol Invictus in unserer LARP-Welt auftauchte:

-->Herbstwind 1

Die SCs brauchten die Hilfe eines Druiden. Um die ganze Sache etwas zu würzen, tauchte ein Inquisitor mit zwei Bütteln auf, der den Druiden gefangen nehmen wollte. Die SCs als wahre Helden haben den Inquisitor auf ein gemeinsames Zeichen hin von hinten niedergemetztelt (wie das Helden halt so zu tun pflegen  :wink:

Dieser Inquisitor hatte keinen konkreten Gottesbezug, er war nur aus atmosphärischen Gründen da.

Es gab noch keinerlei geographische, politische etc. Hintergründe, Federntal existierte noch nicht.

--> Caelum Cruentum

Die CC-Orga nahm als Hintergrundwelt D&D. Dort kommen sowohl das Federntal als auch Sembia her. Beide Ländereien wurden zwar benannt, aber keinerlei Hintergrund eingespielt.

Thema des Cons war ein Konklave von Priestern mehrerer Kirchen, welche einen drohenden Krieg zwischen Sembia und Federntal verhindern wollten. Wegen des D&D-Hintergrundes tauchten hier die entsprechenden Götter auf: Kossuth, Oghma, Tempus, Lathander und andere. Das Konklave wurde von Drow hintertrieben, einige der Priester wurden im Verlauf ermordet.

--> Herbstwind 2

Das Problem der Herbstwind-Orga bestand nun darin, dass die Spieler intime davon ausgegangen sind (und diesbezüglich auch nicht berichtigt wurden), dass HW1 und CC in der gleichen IT-Lokalität stattfinden. Es hätte zu größeren Unstimmigkeiten geführt, diese Entwicklung zu negieren, weshalb also das „Federntal“ jetzt fest als IT-Welt installiert wurde.
Allerdings gab es weiterhin keine eigene Götterwelt etc. Zum damaligen Zeitpunkt waren wir noch um einiges von der heutigen Idee entfernt, uns an andere LARP-Welten anzudocken.

In Würdigung der Ermordung des Priesters im letzten Jahr sollte erneut ein Inquisitor auftreten. Erstens wurden die Mörder des Vorjahres per Steckbrief gesucht, zweitens kam dieser Inquisitor mit 4 gut gerüsteten Wachen. Wir waren als SL der Annahme, dass man uns auch umhauen würde, aber interessanter Weise waren wir offensichtlich tough genug, dass sich niemand an uns herangewagt hat. Vielmehr haben die „Helden“ angefangen, sich gegenseitig zu verpfeifen und haben auch tatenlos zugesehen, wir mit zwei gefangenen SC abgerückt sind.

Dieses war die Geburtsstunde von SI. Und auch das war improvisiert, denn kurz vor dem Auftritt der Inquisition fragte jemand „wie heißt eigentlich unser Gott“. Da es ja irgendwie ein Sonnengott sein sollte, fiel mir Sol Invictus ein. Das ist eigentlich keine gute Wahl, denn SI gab es ja im RL tatsächlich im ausgehenden Römischen Reich, aber wir glaubten ja auch nur an einen kurzen Auftritt â€" womit der Name Schall und Rauch gewesen wäre.
Da aber die Inquisition unbehelligt abziehen konnte, war mit einem Mal die Kirche des Sol Invictus gegründet. So unspektakulär war das!

--> Herbstwind 3

Da das Ding nun einmal da war, gedachten wir es zum HW3 gleich noch mal einzusetzen. Hier haben wir uns zum ersten Mal Gedanken über religiöse Hintergründe gemacht. Um nicht zu viel bunte Dinge durcheinander zu bringen, dachte ich an eine Anlehnung an die von CC vorgegebene D&D-Götterwelt. Demnach wäre die S-I-Kirche eine Mischung vom Glauben an Lathander und Tyr:


Lathander

Der Fürst des Morgens
Frühlingsgott, auch der Morgendämmerung, der Fruchtbarkeit... , NG
Höhere Macht , Elysium
Der Herr des Morgens, der große Gott der aufgehenden Sonne,
des Beginns und des gleißenden Lichts erscheint jeden Tag aufs Neue
den Wesen dieser Welt.
Er ist Zeichen der Hoffnung und der Kraft.
Er schützt alle Wesen, die dem Guten zugewandt sind,
vor den Fängen der Dunkelheit.
Man sagt, der Wille und das Licht Lathanders ist der sengende Schmerz
für die Schar der Untoten und anderes lichtscheues Pack.
Tyr

Der Unerbitterliche, Der Beidhändige
Gerechtigkeitsgott , RG
Höhere Macht , Die Sieben Himmel
Der starke Arm der Gerechtigkeit, Gott der Richter und Könige.
Er ist unerbittlich in seinem Urteil,
aber der Gerechte hat nichts zu befürchten.
Sein Richterspruch ist oft hart,
doch immer so ausgewogen wie auf goldener Waage.
Seine Paladine reisen über das Land,
um für jene zu streiten, denen Unrecht getan wurde.
Edle Duelle fechten sie im Namen der Gerechtigkeit und der Wahrheit.

Mit anderen Worten ein Sonnengott also, ein guter Gott, der vor allem für Gerechtigkeit steht.
Aus dem Spiel heraus ergab sich, dass diese Kirche durchaus mildtätig und in der Rechtsprechung sehr neutral ist, was sie auch bei den Federntalern durchaus beliebt macht, ohne dass jetzt Leute direkt konvertieren würden. Dabei ist aber die Inquisition der Kirche keine Weicheierei â€" wenn die Untersuchung ergibt, dass die Hexenvorwürfe stimmen, also etwa Schadenszauber an anderen Personen begangen wird, dann wird auch die SI-Kirche nicht zögern, einen Scheiterhaufen anstecken zu lassen.
Leider ergab es sich nicht, dass auch nur einer der Spieler nach Glaubensdetails gefragt hat, womit die Religion weiter im Unbestimmten blieb. Immerhin hatten wir einen Morgenchoral vorbereitet, aber da zum Gottesdienst alle Helden ausgeflogen waren, kam es nicht zur Aufführung:

Die Nacht ist vergangen!
Der Tag ist aber gekommen!
Laßt uns ablegen die Werke der Finsternis
Und anlegen die Waffen des Lichts!
So lasst uns ergreifen die Waffen des Lichts!

Weiterhin hatte ich einen Waffensegen gesprochen/gesungen â€" hab ich aus der Oper Aida adaptiert, die Arie des Hohepriesters „Gott, der Du Beschützer bist…“

So, und das war es dann auch schon. Wie ich schon mehrmals betonte, gibt es nur diese wenigen nebulösen Details, es steht also der vollen Entfaltung der Fantasie bei der Ausgestaltung des Ordens nichts im Wege. Möge Sol Invictus mit Euch sein!  8-)
In dem Schloß jenseits der Nacht
Im Keller trübes Licht noch wacht
Götter sich treffen in Finsternis
Und Dunkelheit legt dichte Schleier...
--- Ceteol ---