aus "Der Fliegende Bote", 1. Ausgabe, Seite 5, Mai 1315
Manöver in der Westsee ist beendet
~ Indizien für Schwarzhandel verdichten sich ~
Lange Zeit war es nur eine Vermutung, doch nun ist es Gewissheit. Der Schwarzhandel zwischen der Insel des Südens und der Grafschaft von Morell existiert. Nun beginnt die Suche nach den Schuldigen und Verantwortlichen. Das Manöver wurde lange geplant und strengstens geheim gehalten. Zuerst viel es in Büchern für den Waren-Import auf und der Protektor würde informiert. ,,Wir müssen das Ganze im Auge behalten" war seine Aussage. Im Laufe der Zeit wurde aus der anfänglichen Kleinigkeit eine große brisante Sache. Eilig und insgeheim würden Spione per Pferd und Schiff gen Morell ausgeschickt, um die Küsten genaustens im Auge zu behalten. Es handelte sich um kleine, aber zahlreiche vollbeladene Schiffe. Sie steuerten auf die Küste von Booklingen zu, löschten die Ladung und segelten wieder zurück. Die Ladung der Schiffe wurde auf Pferdewagen geladen. Ein Großteil konnte sogar bis nach Perlon verfolgt werden. Bei der Schmuggelware handelt es sich laut dem Protektor vor allem um teure Liköre und Weine, Zuckerwaren und Schokolade, südländische Früchte und Gewürze sowie edle Tuche, Geschmeide und Pelze. Doch wohin gehen die Waren genau? ,,Zähle eins und eins zusammen, dann liegt die Antwort auf der Hand" antwortete der Protektor. Momentan wird ein Gegenangriff gestartet: das Seegebiet zwischen der Grafschaft und der Insel wird nun permanent bewacht werden, sämtliche Schiffe müssen sich zu erkennen geben und es wird verstärkt der Laderaum kontrolliert.